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Das Waldcamp 2016

“Karneval der Tiere“

Die Geschichte geht weiter. Im Mittelalter haben wir wirklich viel erlebt und das wahre Leben in dieser Zeit ein ganzes Wochenende lang kennen gelernt. Es war einfach fantastisch.

Doch irgendwie wollten wir wieder zurück in unsere Zeit, da gibt es viele Dinge, die uns an diesem Wochenende fehlten.Wir überlegten, wie wir es anstellen könnten. Als Erstes suchten wir den Ort auf, an dem wir gelandet waren. Wir blickten zurück und sahen gerade noch, wie der große Festplatz abgebaut wurde und die einzelnen Gäste in alle Himmelsrichtungen die Heimreise antraten. Zwischen einigen Bäumen in der Nähe nahmen wir ein Knistern und kleine Funken wahr, die an der Baumrinde entlang flimmerten. Wir bewegten uns vorsichtig zwischen diesen Bäumen und wurden schon in diesem Augenblick von einem Sog erfasst, der uns in die Höhe riss, in einen Tunnel, der in allen Regenbogenfarben leuchtete und uns die Beziehung zu Zeit und Raum nicht registrieren ließ. Im Geheimen freuten wir uns und hofften in Kürze in unserer Zeit zu landen. Die Reise endete und wir landeten auf festem Boden. Als wir uns umsahen, mussten wir feststellen, dass wir auf keinen Fall an der Stelle gelandet waren, von der wir ursprünglich starteten. Die Pflanzen um uns herum waren uns unbekannt. Es war auch sehr heiß und die Luft war mit Feuchtigkeit geschwängert. Seltsame Stimmen erfüllten die Umgebung. Wo waren wir? Langsam erhoben wir uns und erkundeten die Umgebung. Viele unbekannte Pflanzen mit riesigen Blüten. Wir entdeckten in den Baumkronen eine Art von Hütten, die in die Bäume gebaut waren. Wir gingen vorsichtig darauf zu, als ein kleines Wesen, unseren Affen sehr ähnlich, auf uns zu kam und uns mit einem Lächeln im Gesicht und kleinen Knopfaugen fragend anschaute. Wir gingen vorsichtig aufeinander zu. Dann blieben wir wie angewurzelt stehen und das kleine Wesen, kaum größer als einen Meter musterte uns von allen Seiten, berührte uns vorsichtig und schien sich über uns zu freuen. Es zupfte an unseren Sachen und zog uns in Richtung der Bäume, auf denen die Baumhütten waren. Kaum das wir am Fuße eine Baumes waren, trat ein größeres Wesen, dem kleinen sehr ähnlich, hinter dem Baum hervor, musterte uns und streckte uns seine, ja Hand, wie auch immer, entgegen. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt kein Wort über unsere Lippen gebracht, als uns wohl der Erwachsene dieser Spezies freundlich in deutscher Sprache, mit leichtem Berliner Dialekt, begrüßte. Wieder bekamen wir kein Wort heraus. Wo waren wir? Sicher nicht auf der Erde. Wir wurden wieder weit in den Raum geschleudert und sind nun????

Er stellte sich als Filippus, der Pan der Monkimons vor. Da wir immer noch Nichts sagen konnten, begrüßte er uns auf dem Planeten der Tiere, hier nennen sie den Planeten „ Faunos 3“ und lud uns in die Baumhaussiedlung ein. Wir folgten ihm ohne Argwohn und gelangten über eine Art Aufzug auf die Ebene der Baumhäuser und wurden in einen Raum mit gedecktem Tisch geführt, auf dem seltsame Früchte uns zur Speise angeboten wurden. Viele dieser Lebewesen kreuzten unseren Weg, lächelten uns freundlich an und gingen lächelnd weiter. Es fiel uns auf, dass alle diese Kreaturen bunte Wollhüte mit riesigen Ohren in den verschiedensten Farben trugen. Endlich konnten wir reden und eine Flut von Fragen suchte nach Antworten. So erfuhren wir, dass Fillippus bereits einmal auf der Erde war, in der Nähe von Berlin und unser Leben studierte. Aber auf unserem Planeten herrschten zu viele politische Spannungen, zu viel soziale Ungerechtigkeit, zu viele Kriege werden aus nichtigen Glaubensfragen geführt und die Bewohner der Erde scheinen noch nicht reif für eine Beziehung zum Planeten der Tiere. Er konnte es nicht fassen, dass wir seine Artgenossen in Anlagen sperren und später verspeisen. Oder sie in Käfigen halten und von den Menschen begafft werden. Es war ein langer Abend und viele unserer Fragen wurden beantwortet. Am Ende erfuhren wir, dass das alljährliche Fest dieses Planeten, der Karneval der Tiere, vor der Tür stand. Die Monkimons waren in diesem Jahr mit der Vorbereitung und Ausrichtung dieses Festes betraut. In wenigen Tagen treffen sich die Tiere zu diesem großen Fest, zu dem sich jeder Teilnehmer etwas Lustiges einfallen lässt. In prächtigen Kostümen präsentieren sie sich bei Tanz und Akrobatik, Spiel und Show. Am nächsten Tag erfuhren wir mehr über die einzelnen Gäste und ihre besonderen Eigenschaften. Wir lernten einige kennen und stellten erfreut fest, dass es für sie ein Spaß war, die deutsche Sprache, mit diesem niedlichen berliner Dialekt zu erlernen und zu sprechen, wobei wir bei den Oktapoden, ein Lebewesen, auf der Erde würden wir Tier sagen , das sich geschickt auf seinen acht Beinen fortbewegte und einen extrem deutlichen sächsischen Dialekt sprach, sehr interessant fanden. Am Abend als es dunkelt, was bei den drei Sonnen des Planeten nur alle 50 Stunden, für allerdings nur 6 Stunden erfolgte, flatterten die Archeoptelinus mit ihren kleinen Flügeln um uns herum und zwitscherten uns immer wieder „Herzlich Willkommen, Herzlich willkommen“ zu. Dass sie mit ihren kleine Flügeln überhaupt fliegen konnten, bleibt uns bis heute ein Rätsel. Im Komitee der Vorbereitung lernten wir dann auch die vielen anderen Lebewesen dieses Planeten kennen. Alle sprachen in unserer Gegenwart unsere Sprache, mit unterschiedlicher Betonung und anderem Dialekt, so dass wir uns ein Schmunzeln oft nicht verkneifen konnten. Aber alle ähnelten im Grunde irgendwie den Tierspezies auf unserem Planeten. So vergingen die Tage und wir wurden vollständig integriert und überall wo wir auch hinkamen freundlich aufgenommen. So lernten wir im Vorfeld des Festes die verschiedenen Gruppen von Lebewesen kennen und konnten miterleben, mit welcher Liebe sie sich auf das „Große Fest“ vorbereiten, den Karneval der Tiere.

Die kräftigen Rhinozerossinis waren trotz ihrer Größe und Kraft liebenswerte Kreaturen, die immer versuchten, mit dir zu spielen. Allerdings waren die Baumstämme beim Baumstammweitwurf viel zu schwer für uns. Als wir das erste Mal den Skippinis begegneten, mussten wir an unsere Kängerus denken, mehr behaart, aber ansonsten mit Beutel und sie machten riesige Sprünge. Sie hatten immer eine Überraschung in Ihrem Beutel, irgendwelche Früchte, oder süße Dinge. Die unseren Elefanten ähnelnden Tieren, die Fantodieden, allerdings auf zwei Beinen laufend, vertilgten Unmengen einer Flüssigkeit, die unserem Malzbier ähnelte. So erweckten sie immer den Eindruck betrunken zu sein, liefen torkelnd mit ihrer mächtigen Masse und waren ständig fröhlich singend, quietschend weit in den Wald hinein zu hören. Wir nahmen eine unseren Insekten, den Heuschrecken oder Gottesanbeterinnen ähnelndes Lebewesen, die Mantoidoten wahr. Mit sechs Beinen und Flügeln, die filigran durch die Botanik wandeln. Sie naschen den ganzen Tag und ernähren sich von bunten Blütenblättern und kleinen Früchten. Sie geben gern immer etwas ab und so lernen wir den Geschmack vieler Früchte kennen. Die Camelionieden, ähnlich unseren Cameleons, sie laufen im Wippgang an uns vorbei, haben eine lange Zunge und ihre Augen können sich unabhängig voneinander bewegen. Sie laufen über dünne Bäume ohne runter zu fallen. Als wir das erste Mal den Holopompas begegneten, waren wir entzückt von diesen kuscheligen kleinen Wesen, die friedlich vor sich hin schnurrten und ständig Blätter mit starkem Aroma in sich hinein stopften. Wir fragten uns immer wieder, wie wohl die Verkleidung, der Karnevalsschmuck, dieser Lebewesen zum großen Fest ausschauen mag. Aber hier ließ man uns völlig im Dunkeln. „Ihr werdet schon sehen, es bleibt eine Überraschung“. Keiner verrät sein Qutfit für den Karneval. Da müssten wir uns gedulden.

Es sind ja nur noch einige Tage. Die Schlangenwesen, Snekoiden, allerdings mit zwei Händen und langen fühlerartigen Antennen zischelten undeutlich vor sich hin. Die Equihuppus waren, wenn man es beschreiben soll, wie zwei Pferde, die in der Mitte zusammen gewachsen sind. Ständig streiten sie, wer vorwärts und wer rückwärts gehen soll. Dabei können sie sich nicht in die Augen schauen. Als wir die Pingiloppos sahen, die mit ihren Flossenfüßen schaukelnd durch die Botanik watschelten und nach fliegenden Archiloppos schnappten, konnten wir ein Lachen nicht verhalten. Wie sie beim Karneval aussehen, war für uns besonders interessant. Die Snippis, können sowohl im Wasser als auch auf dem Land leben und ihre Haut ist feucht und glitschig. Ihre Aussprache war sehr undeutlich, da sie ständig Wasser im Mund hatten, um nicht auszutrocknen.Die Biblops waren tollpatschige Kreaturen, die auch stolperten, wenn gar keine Hindernisse vorhanden waren. Deshalb waren sie ständig voller Erdflecken. Sie hassten Wasser und wuschen sich nur zweimal im Jahr. Ihr arteigener Geruch verriet sie bereits, obwohl sie noch nicht zu sehen waren. Mit den Dentriden, kleine Wesen mit riesigem Kopf und mächtigen spitzen Zähnen, machten wir recht spät Bekanntschaft. Sie waren ein wenig zum Fürchten. Allerdings aßen auch sie nur Früchte. Es sah lustig aus, wenn sie die verschiedenen Früchte auf ihre spitzen Zähne spießten und versuchten mit ihrer Zunge in den Rachen zu befördern. Die Papilolontos, hübsch anzusehende Schmetterlingswesen, können ihre Flügel einrollen und ernähren sich nur von süßen Flüssigkeiten unterschiedlichster Farben und fantastisch interessanten Gerüchen. Selten geben sie etwas ab. Na mal sehen, beim Karneval sollen sie großzügig sein und andere von ihren Getränken kosten lassen. Da freuen wir uns drauf. Und wir sind auf die Farbenpracht ihrer Flügel gespannt, wenn diese ausgerollt werden, zum großen Fest bestimmt besonders prachtvoll. Die Sittoiden sind pelzige, faule Mitbewohner, die den ganzen Tag schlafen, sich kaum bewegen, ständig dummes Zeug labern und immer versuchen, sich an uns zu kuscheln, um einzuschlafen. Als wir das erste Mal Kontakt zu den Alfalfas, den Wandelwesen hatten konnten wir bei keinem eine eindeutige Gemeinsamkeit feststellen. Einmal sahen sie aus wie Monkimons, dann veränderten sie ihr Äußeres wieder. Die Farbe der Haare wechselte ständig. Es bleiben für uns merkwürdige Wesen. Die Polizippos hatten ein besonderes Verhältnis zur Gerechtigkeit. Sie kontrollierten alles, wollten alles wissen und steckten überall ihre Nase rein. Neugierig wie kleine Kinder und doch tollpatschig und dumm. Sie trugen komische Hüte und grüne Kleider. Die Zirkoiden lebten in einem entlegenen Teil des Planeten „Faunos 3“. Hier wuchsen auf kleinen Sträuchern die hefekloßähnlichen fluffigen Früchte, von denen sich diese Planetenbewohner ernähren. Sie haben eine lange Anreise und benötigen eine kühle Unterbringung, da sie mit dem feucht - warmen Klima nicht so gut klar kommen. Aus diesem Grund laufen sie sehr leicht bekleidet herum. Mit den Dragoiden sind wir nicht so recht warm geworden. Die geschuppten Wesen mit stachligem Panzer waren kühle Kreaturen. Unnahbar und bei jeder Unstimmigkeit speien sie Feuer. Na mal sehen, wie die sich zum Karneval benehmen. Die Zestioden waren auch zum Fest geladen, obwohl sie kleine gefährliche Wesen sind. Da jeder sie kennt werden sie geduldet, müssen allerdings einen Schutz um ihren „Mund“ tragen, um andere Planetenbewohner zu schützen. Sie erhalten kleine Beutel mit einem speziellen Brei aus verschiedenen Früchten. Die Wolpertinger, fellige Wesen mit Flügeln, Geweih und Entenfüßen durften nicht fehlen. Sie waren einfach drollig und sprangen und watschelten durch die Gegend und blieben überall mit ihrem Geweih hängen. Wie sind wir gespannt auf diesen „Karneval der Tiere“ - es wird sicher ein außergewöhnliches Erlebnis für uns.


Gruppen

Monkimons

Oktapoden

Rhinoerossinis

Skippinis

Fantodiden -Jugendfeuerwehr Berkenbrück

Mantoidoten

Camelionieden

Holopompas

Equihuppus

Pingilippos

Snekoiden

Snippies

Biblops

Dentrieden

Papilolontos - Kinderheim Klara Zetkin Ffo

Sittoiden

Alfalfas

Polizippos

Zirkoiden

Dragoiden

Zestoiden

 


Wolpertinger Spiele: 10 Stationen

Baumstammweitwurf

Baumschwebe

Speiseplan der Feierlichkeiten.

Luftballon Spiel

Spiel 1 für Samstag:

Spiel 2 für Sonntag:

Nachtwanderung: JFW Ffo und Lichtenberg

Weitere inhaltliche Vorschläge, passend zum Thema bitte einreichen!

 

Stand: 18.08.2015

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